Agraria Riva del Garda

Agraria Riva del Garda

Die Ölmühle am Gardasee in Riva del Garda, bietet bestes Olivenöl direkt aus der Erzeugerernte. Die ausgezeichneten Extra Vergine Uliva, 46 Parallelo oder Italico haben unterschiedliche Eigenschaften und Aromen.

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Welche Lebensmittel passen zu den Olivenölen von Riva del Garda am besten?

Etwa 500 italienische Olivensorten werden unterschieden. Der Geschmack differenziert dabei von äußerst feinen bis hin zu extrem intensiven Nuancen. Jedes einzelne Olivenöl verfeinert Gerichte auf ganz besondere Weise und bildet die zentrale Basis für den einzigartig mediterranen Geschmack.

Um diesen einzigartigen Geschmack zu erhalten, sollte Olivenöl generell dunkel gelagert werden, da Licht die Qualität mindert. Da aufgrund des ausgeprägten Aromas generell weniger Öl benötigt wird, sinkt durch die Verwendung von Olivenöl der Kaloriengehalt der Speise. Zudem wurde wissenschaftlich erwiesen, dass kaltgepresstes Olivenöl für den Menschen zu 100 Prozent verdaulich ist. Daher hebt sich Olivenöl positiv von anderen pflanzlichen Ölsorten oder auch tierischen Fetten ab und nimmt eine Sonderstellung auf dem Speiseplan ein.

Geschmacklich und optisch variiert die Intensität des jeweiligen Olivenöls je nach Sorte und Verarbeitungsart. Frisch gepresstes Olivenöl, das noch nicht gefiltert wurde, wird im Gardasee Gebiet als Olio novello bezeichnet. Der kräftige Geschmack sowie die tiefgrüne Farbe dieses Olivenöls werden durch die noch darin befindlichen kleinen Fruchtfleischanteile hervorgerufen. Es muss allerdings bei 10 bis 13 Grad gelagert und spätestens nach drei bis vier Monaten verwendet werden. Um ein Olivenöl länger haltbar zu machen, bedarf es der Filterung nach der Kaltpressung.

Typischer leicht- und Mittelfruchtiger Geschmack

Ein leicht fruchtiges Olivenöl, wie das Extra Vergine Italico von Agraria Riva del Garda, erhält seine leichte Note durch die Verwendung von Früchten aus späterer Ernte. Es eignet sich sehr gut zum Kochen, da es weniger Bitterstoffe enthält. Dadurch weist es einen dezenteren Geschmack auf als intensive Olivenöle. So vermittelt es einzig die feine Note, sticht geschmacklich aber nicht in den Vordergrund. Leicht fruchtige Olivenöle sind somit ideale Partner für SuppenPasta und Salatdressings.

Um den besonderen Charakter eines mittelfruchtigen Olivenöls erhalten, werden die Früchte hierfür etwas früher geerntet, als beim leicht fruchtigen Olivenöl. Mittelfruchtiges Olivenöl ist durch seine bei der Ernte noch nicht entfaltete Schärfe sehr vielseitig verwendbar.

Das Extra Vergine aus Trentino wie zum Beispiel das Extra Vergine Uliva Garda Trentino DOP von Agraria Riva del Garda, weist einen leichten Hauch von Mandeln, Artischocken und Kräutern auf. Es wird aus der berühmten und am Gardasee heimischen Olivensorte Casaliva Gardesana gewonnen. Mit seinem sehr niedrigen Säuregrad eignet es sich bestens für Salzfleisch oder Fisch.

Sie suchen nach ausgesuchten Rezepten aus dem Gardasee der leichten mediterranen Küche? Diese finden Sie hier

Preisgekrönte Olivenöle, die Test-Sieger vom Gardasee

Die 1965 gegründet Ölmühle Agraria Riva del Garda, konnte aufgrund ihrer Ausrichtung, die auf Tradition und technische Innovation bedacht ist, im Jahr 1998 als erste das Extra Vergine DOP Garda Trentino erzeugen. 2009 erhielt die Ölmühle zudem die Bio-Zertifizierung.

Die Ölmühle am Gardasee betreut und pflegt 85.000 Olivenbäume auf 270 Hektar Fläche, dies entspricht fast 65 Prozent der gesamten Ölproduktion in der Region Trentino Alto Adige. Aus den von Hand geernteten Früchten werden etwa 150 bis 200 Olivenöle produziert, die das Prädikat der geschützten Ursprungsbezeichnung g.U. oder DOP tragen. Zu diesen Ölspezialitäten gesellen sich weitere 30 zertifizierte Bio-Olivenöle.

Jedes Olivenöl, das mit der Herkunftsgarantie DOP Garda ausgezeichnet ist, muss eine Prüfverkostung, eine sogenannte Degustation bestehen. Diese DOP-Zertifizierung ermöglicht die Nachverfolgung zum ErzeugerErntetagVerarbeitungszeit sowie Analysen und Abfülldatum. Die besten Olivenöle Extra Vergine aus dem Gardasee, wie die Öle der Linie Uliva, erhalten jährlich internationale Goldpreise, Awards und Auszeichnungen von renommierten Prüfkommissionen. Die Olivenöle Extra Vergine sowie Bio-Olivenöle von Agraria gingen im internationalen Wettbewerb, wie zum Beispiel bei Olivenöl-Experten von DER FEINSCHMECKER oder der International Competition SOL D’ORO mehrfach als Testsieger hervor.

Dies gelingt durch die Produktion auf Basis des Produktionsdisziplinares DOP Garda, wie es zum Beispiel bei der Sorte Uliva der Fall ist. Die Ölmühle und deren 80 angeschlossene Olivenerzeuger haben sich auch intern ein festes Protokoll erstellt, welches die Richtlinien für Güte und Qualität der Auslese Uliva 1111 enthält. Es handelt sich dabei um eine auf 1111 begrenzte Abfüllung des Spitzenerzeugnisses Olivenöl Extra DOP Garda Trentino in nummerierten Designer-Flaschen. Vier wichtige Einser-Stufen enthält das strenge Protokoll.

  1. Rohstoff – Die Olive: Sie stammt von ausgewählten, jahrhundertealten Bäumen, die die einheimische Sorte Casaliva tragen
  2. Ernte: In einem leicht frühreifen Zustand und ausschließlich von Hand geerntet, werden die Oliven innerhalb von nur vier Stunden gepresst
  3. Produktion: Der Prozess des Kaltextrahierens wird so optimal durchlaufen, dass die Frucht ihre typischen Eigenschaften behält 
  4. Kontrolle: Die gesamte Produktion des Qualitätsöles ist von CSQA für die Einhaltung und Übereinstimmung des DOP Garda Trentino Disziplinares zertifiziert

Beste Olivenöle, die bereits mehrfach erste Plätze bei FEINSCHMECKER, Associazione Italiana Sommelier und vielen anderen internationalen Wettbewerben erhalten haben

Der nördlichste Olivenanbau der Welt – 46° Parallelo

Das italienische Olivenöl vom Gardasee reift unter dem Einfluss einer einzigartig geologischen Kombination heran. Möglich macht dies die ganz besondere Lage, in der sich der Gardasee am Fuße der mächtigen Dolomiten ausweitet. Diese unvergleichliche Landschaft ruft ein spezielles Mikroklima hervor. Schon Kelten und Römer vor 2000 Jahren wussten die Vorzüge des Wechsels zwischen mäßigen und kalten Winden sowie die Früchte der hier heimischen Olivenbäume der Sorte Casaliva zu schätzen.

Durch die Milde des Gardasees und die herbe, alpine Umgebung der Dolomiten entsteht eine für den Olivenanbau extravagante klimatische Situation, die den Früchten ihr bedeutendes feines und fruchtiges Aroma verleiht. Aufgrund des schützenden Effekts des gewaltigen Gebirges, das den Landstrich umrahmt, erkaltet das Wasser des mittig gelegenen Gardasees im Winter nur sehr langsam. Diese sanfte Abkühlung bewirkt, dass die strenge alpine Luft entsprechend gemildert wird. So entsteht durch das Zusammenspiel aus mediterranen und alpinen Witterungsverhältnissen ein ausgewogenes Mikroklima. Dieses klimatische Phänomen bietet beste Voraussetzungen für die hier seit Jahrtausenden beheimateten Olivenhaine. Die unter diesem Schutz der Natur gereiften Früchte bilden die einzigartige Grundlage zur Herstellung von Olivenöl Extra Vergine, den Feinschmecker-Olivenölen vom Gardasee.

Hinzu kommt das von Generation zu Generation weitergereichte Wissen. Diese ausgeprägten und über die langen Zeitalter übermittelten Kenntnisse und Geheimnisse des Olivenanbaus werden vereint mit modernen Verarbeitungs- und Abfüllmethoden. Diese werden durch fortlaufende Forschungsprojekte kontinuierlich weiterentwickelt, ausgebaut und den heutigen Standards anpasst. Durch diese innovative Entwicklung der Prozesse hat die Ölmühle Agraria Riva del Grada im Jahr 2009 die Bio-Zertifizierung erlangt. Seither werden von der Ölmühle am Gardasee zu den vielen hochwertigen Sorten auch Bio-Olivenöle aus ökologischem Anbau hergestellt und abgefüllt.

Die Nähe des hier verlaufenden 46. Breitengrades ("46° Parallelo") , macht die Region Trentino Alto Adige zur weltweit nördlichsten Anbauzone für Oliven. Hier, in der Alpenoase um den Gardasee mit ihrem natürlichen Schutz sowie den damit verbundenen klimatisch einzigartigen Bedingungen gedeihen native Olivenöle der Extraklasse, wie das preisgekrönte 46° Parallelo. In den gehaltvoll fruchtigen Olivenölen vom Gardasee verbergen sich aber noch weitere Besonderheiten. Den ausgezeichneten Olivenölen, wie zum Beispiel Uliva, Monovarietale oder Garda Trentino DOP, werden positive Eigenschaften zugesprochen. Bei täglichem Genuss, im Zusammenhang mit einer gesunden Lebensweise, steigern sie das körperliche sowie geistige Wohlbefinden des Olivenöl-Feinschmeckers.

Ölmühle aus Riva del Garda zählt 80 Olivenölerzeuger zu ihren Mitgliedern

In der italienischen Region Trentino, im Schutz der Dolomiten am Gardasee gelegen, ist die 1965 gegründete Ölmühle Riva del Garda beheimatet. Etwa 80 Olivenbauern die rund um die Gemeinden Riva del Garda und Arco ihre Olivenhaine nach langjähriger Tradition bereits über viele Generationen pflegen, gehören als Mitglieder zur Ölmühle Agraria am Gardasee. Verarbeitet werden von Agraria aber rund 65 Prozent der gesamten Olivenproduktion der Region Trentino Alto Adige, was die Ernte von fast 1.200 lokalen Olivenerzeugern umfasst. Pro Jahr werden so aus den Einzellieferungen, die jeweils separat weiterverarbeitet werden, zwischen 6000 und 8500 Oliven zu hochwertigem Olivenöl veredelt. 

Für einen Liter feinstes Olivenöl werden zwischen fünf und zehn Kilogramm Oliven benötigt.

Ein durchschnittlicher Olivenbaum trägt mit ungefähr 50 bis 70 Kilogramm Oliven also in etwa zehn bis vierzehn Liter Olivenöl im Jahr.

Das Olivenöl aus dem Gardasee ist weltweit bekannt und zählt zu den besten seiner Art. Möglich machen dies die traditionellen Anbaumethoden, das handwerkliche Geschickt sowie die innovative Weiterverarbeitung. Durch diese schonenden Grundlagen können so einzigartige Olivenöle Extra Vergine, wie Uliva46 ParalleloItalico oder Imperiale Garda gewonnen werden.

Die Herstellung von Olivenöl direkt vom Erzeuger am Gardasee ist seit Jahrhunderten die gleiche mechanische Vorgehensweise.

Die Ernte der Oliven erfolgt am Gardasee vom Hand

Die Ernte von Hand - Handlese - birgt den Vorteil, dass die Früchte dabei nicht gequetscht werden. Eine entscheidende Voraussetzung für hochwertiges Olivenöl. Die sanft in Netzen aufgefangenen Oliven werden direkt in der Ölmühle Riva del Garda weiterverarbeitet.

Zunächst werden die Oliven gesäubert, bevor die kompletten Früchte, inklusive ihres Kerns, sanft zu einem feinen Fruchtbrei zermahlen werden. Ein entscheidender Unterschied zu herkömmlichen Ölen, die nur aus Samen oder Kernen gewonnen werden. Der konzentrierte Fruchtbrei wird im Anschluss kaltgepresst bzw. kaltextrahiert. Damit die gehaltvollen Inhaltstoffe, wie Vitamingehalt, Geruch, Farbe sowie der einzigartige Geschmack erhalten bleiben, darf die Temperatur hierbei 27°C nicht übersteigen. Nach der Kaltpressung wird das Ergebnis entweder sofort abgefüllt oder zuvor, um die Haltbarkeit zu erhöhen, eventuell noch gefiltert.

So entstehen Olivenöle der Extraklasse direkt vom Erzeuger. Bereits 1998 war die Ölmühle Agraria Riva del Garda die erste Mühle, die das Extra Native Olivenöl DOP Garda Trentino herstellte. Wobei die Bezeichnung DOP für die erste anerkannte Ursprungsbezeichnung Italiens steht.

Von der Qualität dieser herausragenden Olivenöle kann sich jeder Besucher am Gardasee auch auf vielen Olivenölfesten oder bei einer Verkostung in der Ölmühle Agraria ganz persönlich überzeugen.

Aktuell werden auf der Webseite leider nur die Auszeichnungen bis 2014 aufgelistet (man muss die Webseite des Erzeugers aufrufen, siehe unten). Feinschmecker ist besonders wichtig.