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Reinsortig / Monocultivar

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  • 9,00 € - 22,00 €

Toskanisches Olivenöl Extra Vergine

Große Auswahl an kaltgepressten Olivenölen aus der italienischen Region Toskana.

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Aus der Toskana stammen nicht nur erstklassige Weine wie Chianti Classico oder Brunello, hier entsteht auch hochwertiges Olivenöl der Spitzenklasse: Das Olivenöl Extra Vergine mit geschützter Herkunftsbezeichnung. In der Tat hat die Olivenölherstellung eine Jahrtausende alte Tradition in dieser mittelitalienischen Region, die bei Deutschen wegen ihrer einzigartigen Landschaft und ihrer Kulturschätze so beliebt ist.

Wer sie bereist hat, dem werden die großen alten Olivenbäume, die einzeln oder in kleinen Gruppen stehend majestätisch aus der Landschaft aufragen, und die weiten, sanft geschwungenen Olivenhaine nicht entgangen sein. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die besonderen Eigenschaften von Olivenöl aus der Toskana und darüber, wo und wie es entsteht. Entdecken Sie unsere Olivenöle der Spitzenklasse!

Olivensorten und Hauptmerkmale des toskanischen Olivenöls

Toskanisches Olivenöl wird überwiegend aus den heimischen Olivensorten Moraiolo und Frantoio erzeugt. Es zeichnet sich durch seinen fruchtig-frischen Duft und seine goldgelbe Farbe aus, die oft smaragdgrüne Nuancen aufweist. Im Geschmack präsentiert es sich würzig-fruchtig mit Aromen von frisch geschnittenem Gras, Artischocken und natürlich grünen Oliven. Dazu gesellt sich eine herbe, leicht-bittere Mandelnote, die besonders bei frisch kaltgepresstem Öl hervorsticht: Sie wird gerade von den Olivenbauern selbst geschätzt, die in der Zeit während und nach der Ernte am liebsten einfach ein Stück frisches Weißbrot in das neue Öl tunken oder eine Scheibe geröstetes Brot damit beträufeln – und so gleich die Qualität des neuen Jahrgangs testen! Es gibt keine bessere Art, feines Olivenöl zu genießen – probieren Sie es einmal aus! 

Test-Sieger Gambero Rosso: MORAIOLO Olivenöl Extra Vergine von FRANCI

Wie genießt man dieses Olivenöl Extra Vergine? Ein paar Tipps

Die beste und zugleich einfachste Art, den einzigartigen Geschmack von Olivenöl aus der Toskana zu genießen, haben wir Ihnen schon verraten: Einfach ein paar Tropfen auf frisches oder leicht geröstetes Weißbrot träufeln. Jetzt noch ein wenig gewürftelte Tomate und ein paar Rucola- oder Basilikum-Blätter darauf verteilen und fertig ist die Bruschetta – eine perfekte Vorspeise, für die es natürlich noch viele weitere Rezepte gibt. Natürlich eignet sich Olivenöl Extra Vergine auch hervorragend für Salate – als Bestandteil von leichten und ebenso schmackhaften wie gesunden Dressings.

Einen festen Platz hat Olivenöl als condimento, also als Würzmittel in der toskanischen Küche: Etwafür deftige Suppen wie die berühmte Ribollita, eine typisch toskanische Gemüsesuppe, oder für gegrilltes bzw. geschmortes Fleisch: So bei dem Traditionsgericht Stracotto del Chianti, einem Rinderschmorbraten in Weinsoße aus Chianti. In all diesen Fällen träufelt man ein paar Tropfen Olivenöl kurz vor dem Servieren auf das fertige Gericht, um ihm so das i-Tüpfelchen an frischer Würze zu verleihen. Probieren Sie es einmal aus!

Olivenöl-Produktion in der Toskana: Ein kleiner Überblick

Wie viel Olivenöl wird eigentlich in der Toskana produziert, und wann und wie werden die Oliven geerntet? - Dazu ein paar Daten und Fakten: Die Tatsache, dass toskanisches Olivenöl hierzulande recht bekannt und verbreitet ist, täuscht darüber hinweg, dass der Anteil der Toskana an der gesamten italienischen Olivenölproduktion ziemlich klein ausfällt: Er liegt aufgrund der dort gelegentlich sehr kalten Winter bei nur 4-5% und damit wesentlich niedriger als jener südlicher Regionen des Landes. So steuert allein Apulien mit 51% mehr als die Hälfte zur italienischen Gesamtproduktion bei!

In der Saison 2014/15 wurden in ganz Italien 222.000 Tonnen Olivenöl hergestellt, davon nur gut 6.000 t in der Toskana. Auf diese sehr magere Ernte, die durch ungünstige Wetterverhältnisse und eine massive Schädigung durch die Oliven-Fruchtfliege bedingt war, folgte wieder ein gutes Erntejahr. So stieg die Produktionsmenge 2015/16 auf 474.620 Tonnen in ganz Italien und auf 19.202 t in der Toskana – ein Anstieg von 113,8%.

Die Olivenernte erfolgt stets von Mitte Oktober bis Mitte Dezember, wobei die Haupterntezeit auf den Monat November fällt. Bei kleineren und mittleren Erzeugern, die ihr Augenmerk auf hohe Qualität und unverfälschten Geschmack richten, geschieht die Ernte stets per Hand: Die Oliven werden entweder direkt vom Baum gepflückt oder mit Kämmen bzw. Rechen von den Zweigen gelöst und in zuvor auf dem Boden ausgebreiteten Netzen aufgefangen. Ein weiteres traditionelles Verfahren ist die brucatura: Dabei wird mit langen Stöcken auf die Äste der Olivenbäume geschlagen. Maschinelle Vollernter sind bei qualitätsbewussten toskanischen Olivenöl-Erzeugern also Tabu!

Zu unseren BIO Olivenölen aus der Toskana

Olivenöl-Produzenten aus der Toskana: Einige Top-Erzeuger

Ein Top-Erzeuger aus dem Süden der Toskana ist Bardi Carraia: Der Firmenname setzt sich aus dem Familiennamen des Inhabers, Franco Bardi, und dem seiner Ölmühle zusammen. Die Oliven stammen von Jahrhunderte alten Olivenbäumen, die auf den Hügeln rund um Siena wachsen.

Etwas weiter nördlich, auf halbem Wege zwischen Florenz und Siena, erstrecken sich die Olivenhaine der Familie Alfani, die ihre vielfach ausgezeichneten Öle unter dem Label I Greppi di Silli vertreibt – darunter das Extra Vergine Monocultivar Leccio del Corno, das ausschließlich aus der gleichnamigen, sehr seltenen Olivensorte gewonnen wird.

Toskana Monocultivar Olivenöl LECCIO DEL CORNO

Ebenfalls in der Provinz Florenz, genauer auf dem Montalbano, liegt das Landgut Tenuta Cantagallo. Es wird von der Familie Pierazzuoli betrieben, die auch auf La Farnete in der Nähe von Carmignano Olivenöl produziert.

Weiter westlich, auf einem malerischen Hügel bei Montenero d'Orcio in der Maremma, befindet sich die Ölmühle Frantoio Franci

Jetzt kaufen: Bio Olivenöl Test-Sieger aus der Toskana

Test-Sieger: Preise und Auszeichnungen für Olivenöle aus der Toskana

Alle oben genannten Erzeuger konnten bei verschiedenen wichtigen nationalen und internationalen Wettbewerben mehrfach Preise und Auszeichnungen für ihre erstklassigen, teilweise in Bio-Qualität erzeugten Olivenöle erzielen, etwa beim Flos Olei des Weinführers Gambero Rosso, dem Olio Award der Gourmet-Zeitschrift Der Feinschmecker oder bei der Sirena di Sorrento

Lesen Sie mehr über die Erzeuger, deren Produkte und Auszeichnungen in den entsprechenden Informationen in unserem Online-Shop.

Toskanische Olivenöle mit IGP- und DOP-Siegel

Ähnlich wie für Weine und andere Lebensmittel wie den Parma-Schinken gibt es auch für Olivenöl Extra Vergine geschützte Herkunftsbezeichnungen der EU, mit denen Erzeuger für Qualität und Herkunft ihrer Produkte bürgen:

Zum einen die „Denominazione di Origine Protetta“ (DOP), zu Deutsch: geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.), erkennbar am rot-gelben D.O.P.-Siegel. Sie bedeutet, dass sämtliche Produktionsschritte vom Anbau über Verarbeitung bis zu Herstellung und Verpackung in einem bestimmten geographischen Gebiet nach einem anerkannten, festgelegten Verfahren erfolgen.

DOP Olivenöl Toskana BARDI CARRAIA

Zum anderen die „geschützte geographische Angabe“ (g.g.A.), die im Italienischen Indicazione Geografica Protetta lautet. Bei dieser ist es ausreichend, wenn nur einer der drei Schritte in einem bestimmten Herkunftsgebiet stattfindet. Erkennbar ist sie am blau-gelben IGP-Siegel.

In der Toskana existieren sechs Herkunftsbezeichnungen für Olivenöl. Neben der umfassenden Angabe Toscano IGP, die für Extra Vergine aus der gesamten Region vergeben wird, sind dies fünf enger gefasste Ursprungsangaben:

  • Toscano IGP Colline di Arezzo für das Gebiet um Arezzo ganz im Osten der Region,
  • Toscano IGP Colline di Firenze für das Gebiet um Florenz im Nordosten,
  • Toscano IGP Colline della Lunigiana für das Gebiet um Massa und Carrara ganz im Nordwesten,
  • Toscano IGP Montalbano für die Provinz Pistoia im Norden, sowie schließlich
  • Toscano IGP Monti Pisani für das Gebiet östlich der Stadt Pisa.

Die Olivenöle aus den genannten Herkunftsgebieten unterscheiden sich hinsichtlich Farbe, Geruch und Geschmack, insbesondere dem Grad der Fruchtigkeit und der Schärfe bzw. Würze.